Berchinale 2027 – Open Call für Kunstschaffende

Sie machen die Berchinale zu einem tollen Event.

Open Call für Künstler*innen

Bewerbung bis 15. März 2027

Berching wird wieder zur Bühne für Licht und Kunst. Für die Berchinale 2027 suchen wir Schüler*innen,
Auszubildende, Studierende, Künstler*innen und andere kreative Menschen mit eigenständigen Ideen.

Ausschreibung

Gesucht werden zwei gleichrangige künstlerische Formate für zwei unterschiedliche Orte:

1. MappingVideo-/Bildprojektion für die Fassade des Gebäudes
Meteora, Pettenkoferplatz 14
2. LichtkunstobjektObjekt oder Installation mit Licht für die Parkanlage an
der Uferpromenade am Main-Donau-Kanal

Du kannst dich für einen oder für beide Ausschreibungsschwerpunkte bewerben. Ein fertiges Projekt ist bei der Bewerbung nicht erforderlich.

1. Mapping 

Es soll eine Videoanimation/ Bildprojektion für die Fassade des Gebäudes Meteora in der Berchinger Innenstadt werden. Gesucht sind eigenständige, kreative Arbeiten, die die besondere Geometrie und die tatsächlichen Gegebenheiten der Fassade berücksichtigen. Originalität, Kreativität und Einfallsreichtum sind wichtige Orientierungspunkte.

2. Lichtkunstobjekt

Gesucht werden Objekte oder Installationen, die mit Licht arbeiten und den Ort künstlerisch verändern.
Möglich sind digitale oder analoge, spielerische, experimentelle, poetische oder überraschende Ansätze.

Beide Formate

Die Arbeit sollte sich mit dem jeweiligen Standort auseinandersetzen und dessen räumliche, architektonische oder atmosphärische Besonderheiten aufnehmen. Bewerbungen sind allein oder als Gruppe möglich.


Wo?

Standort 1: Mapping, Pettenkoferplatz 14, Restaurant Meteora (Bild der Örtlichkeit bitte der PDF "Open Call Berchinale 2027 entnehmen").

Standort 2: Lichtkunstobjekt, Arela an der Uferpromenade des Main-Donau-Kanals, vor dem Gredinger Tor (Bild der Örtlichkeit bitte der PDF "Open Call Berchinale 2027 entnehmen").

Mapping

Technische Angaben, Vorlagen und Einreichung

Was wird gesucht?

Eine Projektion bzw. Videoanimation für die Fassade des Gebäudes Meteora, Pettenkoferplatz 14, 92334 Berching. Die Gestaltung soll die Architektur als Teil der Arbeit verstehen und die reale Fassadensituation berücksichtigen.

Was soll eingereicht werden?

Für die Bewerbung muss noch keine fertige Endproduktion vorliegen. Entscheidend ist, dass die Idee
nachvollziehbar ist. Willkommen sind insbesondere Skizzen, Bilder, Collagen, Storyboards, erste Animationen oder andere Entwürfe.

Technisches Format

  • Videoanimation / Videoprojektion: MOV oder MP4
  • Mindestauflösung für digitale Projektionen: 1.920 x 1.080 Pixel
  • Die Unterlagen können digital eingereicht werden
  • Die Projektion soll musikalisch untermalt sein
  • Mindestlaufzeit: 3 Minuten, max. 7 Minuten

Vorlage für die Meteora-Fassade, Standort 1

  • Freigestellte Fassade als PNG: Die in der Vorlage sichtbaren Fassadenteile entsprechen ungefähr demBereich, der später auf der Projektion sichtbar bleibt. Die Gestaltung sollte sich vor allem auf die freieProjektionsfläche konzentrieren.
  • Originalfassade als JPG: Sie zeigt die tatsächliche Situation vor Ort und dient als Orientierung für bauliche Gegebenheiten. Wichtige Inhalte sollten beispielsweise nicht hinter der vorhandenen Beschriftung liegen. Die Vorlage kann auch als Arbeitsgrundlage genutzt werden

Die Fassadenvorlagen werden auf Wunsch digital per E-Mail zugeschickt.

Angaben auf dem Bewerbungsbogen

  • Vorname, Name und Kontaktdaten; bei Gruppen zusätzlich Name der Gruppe bzw. verantwortliche
    Person.
  • Name des Lichtprojekts.
  • Art der Arbeit: Videoprojektion oder Bildprojektion; Angabe zur Herkunft Musik (Urheberrecht, etc.), die vorgesehen ist.
  • bei Videoprojektionen: geplante Länge
  • kurze Beschreibung der Lichtidee
  • kurze technische Angaben: benötigte Technik, Materialien und besondere Anforderungen

Wichtig: Entwickle das Mapping so, dass die geplante Umsetzung mit den vorgesehenen technischen
Möglichkeiten grundsätzlich realisierbar ist. Nach der Auswahl werden die nächsten Schritte und die
technischen Möglichkeiten gemeinsam besprochen.

Lichtkunstobjekt

Idee, Standort, Einreichung und Umsetzung

Was wird gesucht?

Der zweite, gleichrangige Ausschreibungsschwerpunkt ist ein eigenständiges Lichtkunstobjekt für die
Parkanlage an der Uferpromenade am Main-Donau-Kanal. Gesucht werden Objekte oder Installationen, die mit Licht arbeiten und den Ort künstlerisch verändern. Sie sollen ein Statement sein: viel Farbe, viel Licht, viel Fläche!
Das kann ein einzelnes Objekt, eine Installation oder eine räumliche Arbeit sein. Möglich sind digitale oder
analoge Ansätze ebenso wie spielerische, experimentelle, poetische oder überraschende Formen.

Standort

Parkanlage Uferpromenade – Park am Main-Donau-Kanal. Bei der Entwicklung sollten die räumlichen und
atmosphärischen Besonderheiten des Parks berücksichtigt werden. Bei Interesse gibt es noch mehr Material zum Standort.

Worauf sollte die Idee eingehen?

  • Wie verändert das Licht den Ort bei Nacht?
  • Wie tritt das Objekt mit seiner Umgebung, dem Park und der Uferpromenade in Beziehung?
  • Was sehen, erleben oder entdecken Besucher*innen?
  • Welche Materialien, Lichtquellen und technischen Mittel sind für die Idee erforderlich?
  • Wie soll das Objekt aufgestellt, betrieben und – soweit erforderlich – wieder abgebaut werden
  • Statement setzen: viel Farbe, viel Licht, viel Fläche!

Technische Angaben

Anders als beim Mapping gibt es für das Lichtkunstobjekt kein vorgegebenes digitales Dateiformat. Die
Bewerbung soll die geplante physische Arbeit bzw. Installation verständlich machen.
Bitte beschreibe möglichst konkret die benötigten Materialien und die technische Umsetzung. Dazu gehören – soweit für die Idee relevant – Lichtquellen, Stromversorgung, Steuerung, Aufbau, Abmessungen, Gewicht, besondere Sicherheits- oder Standortanforderungen. Die Technik ist, nach Absprache, vorhanden.

Was soll eingereicht werden?

  • Kurze Beschreibung der Lichtidee
  • Angaben zum geplanten Objekt bzw. zur Installation
  • Skizzen, Zeichnungen, Bilder, Collagen, Modelle oder andere Darstellungen, sofern vorhanden
  • Angaben zu Materialien und Technik
  • Kurze Beschreibung, wie das Objekt am Standort eingesetzt werden soll

Für die Bewerbung muss noch kein fertiges Lichtkunstobjekt vorliegen. Entscheidend ist, dass die geplante Arbeit nachvollziehbar beschrieben und möglichst anschaulich dargestellt wird.

Bewerbung

So reichst du deine Idee für die Berchinale 2027 ein:

Bewerbungsschluss: 15. März 2027

So geht´s:

  • Bewerbungsbogen ausfüllen und persönliche Angaben bzw. Gruppenangaben ergänzen
  • Projektidee kurz und verständlich beschreiben
  • Skizzen, Bilder, Collagen, Storyboards oder andere Entwürfe beifügen, sofern vorhanden
  • Beim Mapping die Fassadenvorlage verwenden und die technischen Vorgaben beachten
  • Beim Lichtkunstobjekt Materialien, Technik und geplante Aufstellung möglichst konkret beschreiben
  • Bewerbung digital per E-Mail einreichen

Mail: berchinale@berching.de (Betreff: Berchinale 2027 - Bewerbung)

Bewerbung & Modalitäten

Was eingereicht wird und was bei einer Auswahl gilt

Wer kann mitmachen?

Teilnehmen können Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Künstler*innen und andere kreative
Menschen. Du musst kein Profi sein. Bewerbungen sind allein oder als Gruppe möglich.

Was muss eingereicht werden?

  • Idee: kurze Projektbeschreibung, ergänzt durch Skizzen, Bilder oder erste Entwürfe, sofern vorhanden
  • Angaben zur Person / Gruppe: Wer bist du bzw. wer seid ihr?
  • Technische Vorstellungen: Welche Technik und Materialien werden benötigt? Gibt es besondere
    Anforderungen an Licht, Projektion, Ton, Strom oder Aufbau?
  • Beim Mapping zusätzlich: gewünschtes Format, Länge der Projektion und – falls vorgesehen –
    musikalische Untermalung.

Finanzierung

Wenn ein Projekt für die Berchinale 2027 ausgewählt wird, erhält die verantwortliche Person bzw. Gruppe eine einmalige Pauschale von 1.000 € bei Mappings und 2.000 € bei Lichtkunstobjekten für die Umsetzung. Weitere Kosten können von der Stadt Berching nicht übernommen werden. Dazu gehören insbesondere Material, Technik, Fahrt, Transport und Übernachtung. Plane dein Projekt deshalb entsprechend.

Eigentum und Urheberrecht

Die eingereichten Projektionen bleiben Eigentum der Teilnehmenden. Die Stadt Berching erhält durch die
Einreichung nicht das Eigentum an der Arbeit.
Die Teilnehmenden gestatten der Stadt Berching, selbst oder durch beauftragte Fotograf*innen Bilder und
Videomaterial des Kunstwerks zu erstellen. Dieses Bildmaterial darf im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Berchinale und ihrer Partner verwendet werden. Die Teilnehmenden stimmen außerdem einer unentgeltlichen weiteren kommerziellen Nutzung dieses Bildmaterials durch die Stadt Berching zu.

Auswahl und Umsetzung

Das Berchinale-Kuratorium sichtet die eingegangenen Bewerbungen und wählt die Projekte aus, die bei der Berchinale 2027 gezeigt werden. Für die Projektionen behält sich die Stadt eine Vorauswahl vor.
Nach der Auswahl werden die nächsten Schritte und die technischen Möglichkeiten für die Umsetzung
gemeinsam besprochen. Mit der Einreichung müssen alle für die Beurteilung wesentlichen Informationen
vorliegen.
Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt; eine Kostenerstattung für die Bewerbung erfolgt nicht.

Was ist wichtig?

  • Eigenständigkeit und Originalität der Idee
  • Kreativität und Einfallsreichtum
  • Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Ort
  • Nachvollziehbarkeit und technische Realisierbarkeit

Die genannten Punkte dienen als Orientierung für die Auswahl. Das Kuratorium entscheidet über die Projekte, die bei der Berchinale 2027 gezeigt werden.

Noch Fragen?

Wenn du unsicher bist, welche Vorlage oder welche technischen Angaben du für dein Mapping brauchst,
kannst du die Fassadenvorlagen und weitere Informationen digital beim Kulturamt anfordern. Auch zum
Lichtkunstobjekt können technische Rückfragen vor der Bewerbung gestellt werden.

Trau dich!

Wir freuen uns auf ungewöhnliche Ideen, spannende Perspektiven und darauf, Berching gemeinsam
mit euch zum Leuchten zu bringen.

Ansprechpartner

Hradetzky Katrin
Telefon: 08462 205-35